Deaf Jam

TerminSamstag, 11. Mai 2013 | 20:00 | Filmforum NRW im Museum Ludwig
Mittwoch 8. Mai 2013 | 10:00 | Filmforum NRW im Museum Ludwig
8.5., 10 h für Schulen, Anmeldung: festival@allerweltskino.de
Produktion USA | 2011
Regie Judy Lieff
Sonderreiheüberall dabei

Zwei Sprachen, zwei Kulturen, ein Gedicht – das ist die Geschichte von Deaf Jam. Regisseurin Judy Lieff erzählt von der gehörlosen Schülerin Aneta aus New York, deren Eltern aus Israel eingewandert sind. Sie trifft in der Spoken Word Slam-Szene auf die hörende Tahani, eine Slam-Poetin, die aus Palästina stammt. Die beiden jungen Frauen bilden ein einzigartiges Performance-Duo, das die gerappte Lautsprache mit der Gebärdensprache verbindet. Der Film zeigt die Dynamik dieser Lyrik und beeindruckt mit der ausdrucksstarken Gestik und Mimik von Aneta und Tahani, die gemeinsam eine neue Form von Poesie erschaffen. Dabei stehen die beiden ebenso für die unterschiedliche Art, an ihrer Umwelt teilzuhaben, wie für die Möglichkeiten der Kommunikation über Grenzen hinweg – seien sie sprachlich oder politisch.


Mit anschließender Podiumsdiskussion: „Kunst und Kultur inklusive!?“ Podiumsteilnehmer: Rosanna D'Ortona (Kunsthaus KAT18), Christian Ebeling (Filmemacher), Rolf Emmerich (Leiter Sommerblut Festival), Martin Fromme (Autor und Komiker), Nico Randel (Schauspieler, Performance & Video)

Bei der Schulvorstellung am 08.05.13 um 10:00 Uhr
Mit anschließendem Gespräch und Ausflug in die Gebärdensprache und Gebärdenpoesie. Zu Gast ist Pia Katharina Jendreizik, Gewinnerin des Dichterwettstreits „BÄÄM! Der Deaf Slam“ in Dortmund. In Kooperation mit dem mittendrin e.V. und dem jfc.
(Anmeldung und Infos unter festival@allerweltskino.de)

http://www.youtube.com/watch?v=ZZ5YgYeZXuA
Länge 70 Min.
Fassung OmU / Audiodeskription
Format DVD
Trailer auf YouTube / Vimeo anschauen
Handlungsland USA, Palästina
Stichworte Nordamerika, Dokumentarfilm, Behinderung, Jugendliche